
Das Tierwohl
Haltungs- und Hygienekriterien
In ganzjähriger Offenstallhaltung haben die Tiere uneingeschränkte Möglichkeiten ihren Herdentrieb auszuleben. Stets den Zugang zu artenreichen Wildblumen- und Kräuterweiden, im Sommer täglich frisch und im Winter als exzellentes Heu, sorgt für die Gesunderhaltung der robusten Wiederkäuer. Weidehygiene durch Umweidung, sowie gute Tränkewasserqualität dienen der Tiergesundheit und beugen Parasiten und Krankheiten vor. Präventiv das Immunsystem stärken.Zwergzebus lieben Weidentriebe,
junge werden komplett verbissen, ältere bis ca. 10 Jahren von ihrer Rinde befreit. Das Gehölz enthält natürliche Salicylsäure welche sich enorm Positiv auf die Tiergesundheit auswirkt.
Der Tierarzt ist ein seltener Gast im Reich der bos.taurus indicus.
Fairer Umgang am Lebensende
Jedes Tier welches zur Schlachtung vorgesehen ist, bekommt eine zweite Chance zur Lebensverlängerung.
Im Klartext heißt dass, wenn das Tier keine Lust auf die Verladung in den Viehanhänger hat, oder seine feinen Instinkte verraten Ihm oder Ihr besser einen entfernteren Punkt auf der Wiese aufzusuchen, so verbleibt das Tier in der Herde. Das ist zwar ärgerlich und bedarf neuer Termine und Absprachen, ist aber nur fair gegenüber dem Individuum Rind.
Der Würde des Tieres in Augenhöhe begegnen

Transport und Umweidung
Die Tiere werden schon sehr früh auf den Menschen geprägt und verstehen sein handeln und seine Körpersprache.
Mit der nötigen Gelassen- hierbei bleiben die Rinder stets berechenbar.
Das Individuum Rind erfährt den nötigen Respekt in vielen Alltagssituationen.